Toni Moerwalds Sensationsdeal

Der niederösterreichische Top-Gastronom übernimmt nicht nur das komplette Management im Wiener Luxushotel Palais Schwarzenberg, sondern will mit den „JJW Hotels & Resorts“ ein weltumspannendes Gourmetimperium erschaffen. (Michael Pech)

Toni Moerwald

Vieles deutete bereits auf eine fatale Bruchlandung Mörwalds hin: Ende Februar kündigte er den Pachtvertrag für das Wiener Haubenrestaurant Ambassador. Medien spekulierten daraufhin über einen Schuldenstand von 3,5 Millionen Euro. Doch seine Neider freuten sich zu früh.

Das Gerücht, dass Mörwald bei Scheich Al Jabers Wiener Luxusprojekt, dem Palais Schwarzenberg, einsteigen soll, geisterte schon seit Monaten herum. ROLLING PIN verriet er nun jedoch exklusiv: „Ja, ich habe den Vertrag unterzeichnet und werde im Palais Schwarzenberg mit meiner Marke das komplette Management übernehmen.“ Und das ist lediglich der Einstieg in die Millionen schwere „JJW Hotels & Resorts“-Gruppe, die weltweit derzeit 31 Hotels führt, darunter 13 im absoluten Luxusbereich und die noch in diesem Jahr kräftig aus baut. Schon jetzt wurde Mörwald beauftragt, auch für weitere Hotels der Gruppe Konzepte auszuarbeiten. Paris und London sollen bereits fix sein, auch in Portugal wird Mörwald seinen eigenen Angaben nach mitmischen.

Er orientiert sich damit an der erfolgreichen Sternegastronomie eines Gordon Ramsey, eines Alain Ducasse oder eines Jean-Georges Vongerichten, die allesamt unter einer Marke ihre internationalen Restaurants positionieren. „Wir werden voraussichtlich länderspezifische Namen für die einzelnen Unternehmen kreieren“, so Mörwald. Was gleich bleibt, ist der Untertitel „by Toni Mörwald“ und der Versuch, die österreichische Küche zu transportieren.

Das Hauptaugenmerk liegt aber derzeit auf dem Palais Schwarzenberg, das bis 2011 zu einem der luxuriösesten Hotels Europas umgebaut werden soll. Eingebunden ist Mörwald in alle Bereiche von der Architektur bis hin zum Management. Detailinformationen werden jedoch gehütet wie ein Staatsgeheimnis. Trotzdem sickerte schon jetzt durch, dass das Palais statt der geplanten 140 Zimmer nur mehr 75 haben soll. Die dafür beinahe doppelt so groß, ganz dem Luxusgedanken entsprechend.

Natürlich wird bereits jetzt spekuliert, wer die Küche übernehmen wird. Denn schließlich plant man auch im Restaurantbereich, zu Europas Besten zu zählen. Konkret bedeutet …

Den ganzen Artikel können Sie im Fachmagazin ROLLING PIN nachlesen.


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